Bedrucken von Autoteilen
Industrielle Produktkennzeichnung: Lohndruck auf Industrieteile
5. Mai 2015
Preiszange zur Preisauszeicnung
Preisauszeichnung
17. Mai 2015

Korona-Vorbehandlung

Korona-Vorbehandlung damit der Druck haftet

Korona-Vorbehandlung zur besseren Druckhaftung

Vorbehandlung per Korona (Hochspannungsentladung)

Drehteller mit regelbarer Geschwindigkeit,
zum Vorbehandeln von Polypropylen-Kunststoffteilen

Sowohl im industriellen Einsatz von Kunststoffen, als auch bei der Herstellung von Werbemitteln, werden zunehmend Kunststoffe aus Polyethylen und Polypropylen eingesetzt. Diese zählen nach ökologischer Einschätzung zu den „relativ“ umweltfreundlichen Kunststoffen, sind aber nicht in jeder Form bedruckbar. Um sie dennoch bedruckbar zu machen, müssen sie entsprechend vorbehandelt werden. Zu den Möglichkeiten der Vorbehandlung zählen das Auftragen eines Primers, das Beflammen mit einer Gasflamme oder die Korona Vorbehandlung.

Letztere ist drucktechnisch gesehen die ökologischste wenn auch nicht preiswerteste Methode, weil dafür eine hochtechnische Einrichtung benötigt wird.

Bei dieser materialbedingten Vorbehandlung von Gegenständen aus Polypropylen (PP), die vor dem eigentlichen Bedrucken mittels Korona behandelt werden müssen, ergibt sich zwangsläufig die Notwendigkeit einer automatisierten Zuführung der Teile an die Hochspannungselektrode. Wahlweise können solche Zuführungen über einen getakteten oder kontinuierlich drehenden Teller realisiert werden. Durch die hohe Ausgangsspannung an der Elektrode ist es wichtig, keine metallisch leitenden Formen zu verwenden, da diese über die Absicherung des Stromnetzes zu einem Kurzschluss führen würden. Die durch die Hochspannung entstehende Korona ist auch nicht ganz ungefährlich und muss in der Anwendung durch geeignete Maßnahmen entsprechend abgesichert sein.