Mit weltweit steigenden Rohstoffpreisen rechnet es sich zunehmend auch in China, für die Herstellung von Werbemitteln, recycelbare Kunststoffe einzusetzen, um auf diese Weise verwertbares Kunststoffmaterial, wieder in den Produktions- und Wirtschaftskreislauf zurückzuführen.
Das macht Sinn, denn Kunststoffe werden zu 80 % aus Erdöl gewonnen, welches auch für Jedermann – an der Tankstelle sichtbar – immer teurer wird, und zudem ein endlicher Rohstoff ist, mit dem man als umweltbewusster Verbraucher sorgsam umgehen sollte.
Mehr und mehr Werbeartikel werden demzufolge aus recycelbaren Kunststoffen wie z.B. PP (Polypropylen) u.Ä. hergestellt und wandern demzufolge auch in den Produktionskreislauf von Werbemittelherstellern.
Das bereitet so manchem Werbeanbringer für Sieb- und Tampondrucke zunehmend Bauchschmerzen, da diese Materialien häufig nicht Sortenrein in den Materialkreislauf gelangen, sondern zum Teil aus einem nicht zu definierendem Kunststoffcocktail bestehen.
Wer Werbeartikel aus diesem recyceltem Materialien bedrucken muss, erlebt an dieser Stelle häufig sein persönliches Waterloo.
Recycelte Produkte aus PP oder PE lassen sich wohl bedrucken, aber die Haltbarkeit und Stabilität einer solchen Bedruckung ist meistens begrenzt, um nicht zu sagen ausgeschlossen.
Das muss nicht sein, denn es gibt durchaus Lösungen, um auch solche problematischen Kunststoffprodukte, mit der nötigen Stabilität im Sieb- oder Tampondruck zu bedrucken.
Die Lösung heißt „Corona Vorbehandlung“!
Die Corona-Vorbehandlung ist eine technisch innovative und zweckdienliche Lösung, für eine stabile und dauerhaft haltbare Bedruckung, auch auf nicht eindeutig definierbare Kunststoffe.
Bei der Corona Vorbehandlung wird durch eine elektrische Hochspannung ein Lichtbogen erzeugt, der, wenn er über den Kunststoff geführt wird, vereinfacht ausgedrückt, auch den abweisendsten Kunststoff wieder bedruckbar macht.
Für die technisch Interessierten sei hier erwähnt, dass die Hochspannungsentladung der Coronaflamme den Kunststoff (insbesondere PP und PE) durch eine physikalisch-chemische Reaktion dazu bringt, die molekulare Struktur zu öffnen, den Farbstoff der Druckvorlage aufzunehmen, um sich anschließend wieder zu verschließen. Dadurch wird die Druckfarbe in die chemische Struktur des Kunststoffs aktiv eingebettet und erhält auf diese Weise eine zuverlässige Grundlage.
Man nennt diesen reaktiven Vorgang auch, implementierte Verschmelzung.
Im Gegensatz zu anderen Vorbehandlungsmethoden wie z.B. dem Primern mit einer chemischen Flüssigkeit, oder die Vorbehandlung mit heißer Flamme, entstehen bei der Corona-Vorbehandlung, an der Oberfläche des Materials keine sichtbaren Veränderungen. Weiterlesen »

















